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Rotierendes Reibschweißen

Rotierendes Reibschweißen ist ein Pressschweißverfahren, bei dem die Fügepartner rotatorisch aufeinandergedrückt werden, um durch Reibungswärme eine Schmiedetemperatur zu erreichen. Das Stauchen erfolgt ohne Zusatzwerkstoff.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Fügepartner werden rotatorisch aufeinandergedrückt, was die Reibung erhöht und dadurch Temperaturenergie freisetzt. Diese Energie führt zu einer Schmiedetemperatur, bei der Metallbindungen neu angeordnet werden.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Ein unzureichendes Aufeinanderdrücken kann dazu führen, dass die Temperatur nicht ausreichend erhöht wird und keine sichtbare Verbindung entsteht. Übermäßiges Drücken oder zu hohe Geschwindigkeit können zu Oberflächenbeschädigungen oder zu hohem Wachstum des Kornes führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Stellen Sie sicher, dass die Fügepartner sauber und glatt sind. Verwenden Sie eine Geschwindigkeit von 10-20 m/min und einen Druck von 50-100 MPa. Die Dauer des Prozesses hängt vom Material ab, aber es sollte mindestens 30 Sekunden betragen.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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