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Rührreibschweißen

Rührreibschweißen ist ein festphasiges Fügeverfahren, bei dem ein rotierendes Werkzeug ohne Schmelzen den Werkstoff entlang der Fügekante plastifiziert und verrührt. Es eignet sich hervorragend für schwer schweißbare Aluminiumlegierungen.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Rührreibschweißen nutzt die Plastizität des Metalls, um es entlang der Fügekante zu formen und zu verrühren. Ein rotierendes Werkzeug plastifiziert den Werkstoff unter Druck, ohne dass dieser geschmolzen wird. Dies führt zu einer feinen Mischung von Materialien an der Fügekante.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Rührreibschweißen ist besonders geeignet für schwer schweißbare Legierungen wie Aluminium, da es keine Schmelzprozesse erfordert. Es reduziert die Gefahr von Porenbildung und erhöht die mechanischen Eigenschaften der Fügezone. Allerdings kann eine falsche Anwendung zu ungleichmäßiger plastifizierung oder zu hohem Druck führen, was zu Rissen oder Verformungen im Werkstück führt.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Für die erfolgreiche Durchführung von Rührreibschweißen ist es entscheidend, das richtige Werkzeug und den korrekten Druck einzustellen. Ein typischer Druck liegt bei 100 bis 200 N/mm². Die Rotationsgeschwindigkeit des Werkzeugs sollte zwischen 500 und 1000 U/min liegen. Es ist wichtig, die Fügekante sauber vorzubereiten und den Prozess kontinuierlich zu überwachen, um sicherzustellen, dass keine Verformungen oder Risse entstehen.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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