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Sauerstoff-Schutzgas

Sauerstoff-Schutzgas reduziert Oberflächenspannung und begünstigt feintropfigen Übergang beim MAG-Schweißen, was zu einem gleichmäßigeren Einbrand führt.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Sauerstoff-Schutzgas reduziert die Oberflächenspannung des Tropfens durch chemische Reaktionen. Dies verhindert, dass der Tropfen zu einem großen Ball zusammenläuft und einen feintropfigen Übergang ermöglicht.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Ein feintropfiger Übergang führt zu einer gleichmäßigeren Wärmeübertragung und einem stabileren Einbrand, was die Qualität der Schweißnaht verbessert. Ohne Sauerstoff-Schutzgas kann es zu ungleichmäßigem Einbrand und zu Porenbildung kommen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Verwende Sauerstoff-Schutzgas in geringen Mengen (ca. 1-2 %) im Schutzgasmischung beim MAG-Schweißen. Achte darauf, dass die Gasmenge nicht zu hoch ist, da zu viel Sauerstoff zu einer erhöhten Reaktivität des Stahls führen kann.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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