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Sauerstoffaffiner Schweißzusatz

Sauerstoffaffiner Schweißzusatz bindet Sauerstoff aus der Schmelze ab, verhindert Porosität und Oxidbänder, besonders bei reaktiven Metallen.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Ein Sauerstoffaffiner Zusatz reagiert mit dem Sauerstoff in der flüssigen Schmelze. Diese Reaktion bildet eine chemische Bindung zwischen dem Zusatz und dem Sauerstoff, sodass der Sauerstoff nicht mehr zur Porosität oder Oxidation beitragen kann.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Ohne einen Sauerstoffaffinen Zusatz können bei reaktiven Metallen wie Stahl oder Nickel Sauerstoffbänder und Poren entstehen. Dies führt zu einer schlechten Festigkeit und Zähigkeit der Schweißnaht. Ein fehlender oder unzureichender Zusatz kann daher zu Rissen und Verformungen im Gefüge führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Verwende Sauerstoffaffine Zusätze wie Silicium, Titan oder Zink in der Schmelze. Der Zusatz sollte mindestens 0,1 % betragen und je nach Metallart und Prozess variieren. Überwache die Temperatur und den Zusatzgehalt genau, um eine optimale Bindung von Sauerstoff zu gewährleisten.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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