Schalenbildung im Gussblock
Die rasche Erstarrung einer feinkörnigen Randschicht direkt an der kalten Kokillenwand beim Abgießen flüssiger Metalle. Sie bestimmt maßgeblich die anfängliche Oberflächengüte des Gussstücks.
Schalenbildung entsteht, wenn das flüssige Metall an einer zu kalten Form- oder Kokillenwand zu früh erstarrt. Die äußere Haut wird dann nicht richtig mit dem Kern verbunden, das gibt eine schlechte Oberfläche und kann zu Rissen oder Fehlstellen führen.
Du musst dafür sorgen, dass die Form beziehungsweise Kokille vor dem Gießen gut vorgewärmt ist und die Temperatur stimmt. Gieß nicht zu zögerlich, sondern lass das Metall zügig und gleichmäßig einlaufen, dann bleibt die Schmelze länger flüssig und die Schale kann sich nicht bilden. Wenn du die Parameter im Griff hast, bleibt das Gussteil sauber und dicht.