Schattenwurfprüfung
Die Schattenwurfprüfung ist ein optisches Messverfahren, bei dem strukturiertes Licht auf das Bauteil projiziert wird und Abweichungen optisch ausgewertet werden. Es ermöglicht eine schnelle Form- und Ebenheitskontrolle.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Schattenwurfprüfung verwendet strukturierte Lichtquellen, um scharfe Schatten auf die Oberfläche des Bauteils zu projizieren. Diese Schatten werden dann mit einem optischen Sensor oder einem Mikroskop ausgewertet. Abweichungen in der Oberflächenform oder Kontur führen zu unterschiedlichen Schattenmustern, die leicht erkennbar sind.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Schattenwurfprüfung ist besonders hilfreich für die Kontrolle von Schweißnahtsgefügen und -oberflächen. Sie kann Risse, Unebenheiten oder Verformungen schnell erkennen, bevor sie zu größeren Problemen führen. Falsche Einstellungen des Lichtmusters oder der Auswertung können jedoch zu falsch positiven oder negativen Ergebnissen führen, was die Qualitätssicherheit gefährdet.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um eine genaue Schattenwurfprüfung durchzuführen, sollte das Bauteil sauber und trocken sein. Die Lichtquelle muss so eingestellt werden, dass sie scharfe Schatten erzeugt. Der Abstand zwischen der Lichtquelle und dem Bauteil sowie die Auswertungsmethode müssen präzise sein. Bei Verdachtsfällen sollten zusätzliche Prüfmethoden wie Ultraschall oder Röntgen angewendet werden.