Scheinanzeige
Scheinanzeige: Eine falsche Prüfanzeige, resultierend aus Bauteilgeometrien, Verschmutzungen oder Magnetisierflecken, nicht durch Werkstofffehler verursacht. Ihre korrekte Identifikation verhindert unbegründeten Ausschuss.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Scheinanzeige entsteht durch Reflektion oder Absorption von Strahlung, die nicht direkt mit Werkstofffehlern zusammenhängt. Zum Beispiel kann eine magnetische Anzeige durch Magnetisierflecken oder Verschmutzungen verursacht werden.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine falsche Scheinanzeige kann zu unbegründeten Ausschüssen führen, da sie als Werkstofffehler interpretiert wird. Dies kann Zeit und Material kosten. Darüber hinaus kann es zu Missverständnissen in der Produktionskette geben.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Scheinanzeige korrekt zu identifizieren, sollten folgende Schritte unternommen werden:
1. Überprüfen Sie die Bauteilgeometrien auf mögliche Quellen von Reflektionen oder Absorption.
2. Entfernen Sie Verschmutzungen und prüfen Sie erneut.
3. Verwenden Sie Magnetisierungsversuche, um Magnetisierflecken zu identifizieren.
4. Vergleichen Sie die Anzeige mit bekannten Mustern von Werkstofffehlern.