Schichtversetzung beim Laserauftrag
Schichtversetzung beim Laserauftrag ist ein geometrischer Fehler, bei dem aufeinanderfolgende Schichten seitlich versetzt zueinander aufgeschmolzen werden. Dies führt zu Konturabweichungen und verminderten Traganteilen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Beim Laserauftrag können Schichten des Werkstoffs seitlich versetzt zueinander aufgeschmolzen werden. Dies passiert, wenn die Laserstrahlung nicht genau auf die gewünschte Position fokussiert ist oder wenn es Schwankungen in der Bewegung gibt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Schichtversetzung führt zu Konturabweichungen und kann den Tragfähigkeit des gefrästen Stücks beeinträchtigen. Es kann auch zu ungleichen Spannungen und damit zu Rissen oder Verformungen führen, insbesondere wenn der Laserschweiß auf dünner Metallwand angewendet wird.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Schichtversetzung zu vermeiden, müssen die Lasergestänge genau eingestellt und stabilisiert werden. Die Bewegung des Lasers muss kontinuierlich überwacht und korrigiert werden. Eine genaue Fokussierung auf das Werkstück ist unerlässlich. Bei dünner Metallwand sollten zusätzliche Schutzmaßnahmen wie eine sorgfältige Auftragsplanung und Kontrolle während des Laserschweißens getroffen werden.