← Glossar

Schlacke

Schlacke ist eine auf der Schweißnahtoberfläche erstarrte chemische Verbindung, entstanden durch das Schmelzen von Elektrodenumhüllungen oder Pulvern. Sie schützt das Schmelzbad vor Korrosion und bildet eine barrierefreundliche Oberfläche.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Schlacke entsteht durch das Schmelzen von Elektrodenumhüllungen oder Pulvern im Schmelzbad. Sie besteht aus chemischen Verbindungen, die sich bei der Hitzearbeit absetzen und auf der Oberfläche des Schmelzbads festziehen.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Schlacke schützt das Schmelzbad vor Korrosion und verhindert, dass Metalle mit dem Umweltkontakt kommen. Sie bildet eine barrierefreundliche Oberfläche, die die Diffusion von Sauerstoff und anderen Korrodierungsstoffen verhindert. Falsche Schlacke oder zu viel Schlacke kann jedoch das Schmelzbad blockieren und die Durchlässigkeit beeinträchtigen, was zur Verschlimmung der Schweißqualität führen kann.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Stellen Sie sicher, dass das Schmelzbad regelmäßig gereinigt wird, um Schlacke zu entfernen. Verwenden Sie für die Reinigung geeignete Chemikalien oder mechanische Methoden. Bei der Auswahl von Elektroden und Pulvern achten Sie darauf, dass sie eine geringe Schlackeigenschaft haben, um das Schmelzbad optimal zu schützen.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.