Schmiedegesenk
Das Schmiedegesenk ist die Form des Gesenkschmiedens: Glühender Stahl wird darin durch Druck in Form gepresst. Es steht unter höchster mechanischer und thermischer Belastung und braucht Warmarbeitsstahl mit extremer Warmfestigkeit und Zähigkeit.
Was ein Schmiedegesenk ist
Das Schmiedegesenk ist die Formhälfte des Gesenkschmiedens: Rotglühender Stahl wird mit Pressen- oder Hammerschlägen in die Form gepresst, bis er ihre Gestalt annimmt.
Die Belastung
Das Gesenk sieht gleichzeitig höchste mechanische Schläge und glühende Temperaturen. Dazu kommen schnelle Abkühlung durch das Kühlmittel und Erosion durch Zunder. Die Folge: Risse, bevorzugt an scharfen Kanten und Übergängen.
Der Werkstoff
Schmiedegesenke brauchen Warmarbeitsstahl mit maximaler Warmfestigkeit und Warmzähigkeit – typisch 1.2343, 1.2344 und für Sonderfälle wolframlegierte Sorten wie 1.2567.