← Glossar

Schmiedehaut-Äquivalent

Die Schmiedehaut-Äquivalent ist die raue Oberfläche von additiv gefertigten Bauteilen, resultierend aus anhaftenden Pulverpartikeln. Sie erfordert oft nachgeschaltete Oberflächenbehandlungen.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Schmiedehaut-Äquivalent entsteht durch die Anhäufung von Pulverpartikeln auf der Oberfläche additiv gefertigter Bauteile. Diese Partikel bleiben anhaftend und können teilweise angeschmolzen werden, was zu einer rauen Oberflächenbeschaffenheit führt.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die raue Oberfläche kann zu Spannungen und Porenbildung führen, die das Gefüge beeinträchtigen. Dies erhöht die Anfälligkeit für Risse und vermindert die Zähigkeit der Bauteile. Bei falscher Handhabung während des Schweißens kann es zu Heißrissen oder ungleichmäßiger Spannungsaufteilung kommen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um die Schmiedehaut-Äquivalent zu minimieren, sollten nach dem Additivfertigungsprozess Oberflächenbehandlungen wie spanndeckende Veredelung oder Strahlbeschlag durchgeführt werden. Dies verbessert die Oberflächenqualität und reduziert das Risiko von Rissen und Spannungsversammlungen.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.