Schutzgas-Verwirbelungsneigung
Die Neigung des Gasstrahls, bei hohen Geschwindigkeiten Luft einzusaugen und Poren zu verursachen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Bei zu hohen Ausströmgeschwindigkeiten zieht der Gasstrahl Luft in sich ein. Dies kann die Schutzgasatmosphäre stören und Sauerstoff in den Schweißprozess bringen, was zur Verformung und Porenbildung führt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Einziehung von Luft führt zu unvollständiger Desoxydation. Das kann zu Porenbildung, Rissen und verminderten mechanischen Eigenschaften der Schweißnaht führen. Darüber hinaus kann es zu Heißrissen und Verformungen kommen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Stellen Sie sicher, dass die Ausströmgeschwindigkeit des Gasstrahls nicht zu hoch ist. Eine optimale Geschwindigkeit liegt bei etwa 30-50 m/s. Überprüfen und regulieren Sie regelmäßig den Gasfluss und die Distanz zwischen dem Gasstrahl und der Werkstoffoberfläche.