Schweißguthärten durch Laserstrahlumschmelzen
Ein randschichtmetallurgisches Verfahren, bei dem die Oberfläche einer Schweißnaht mittels Laserstrahl kurzzeitig aufgeschmolzen und durch den kalten Grundwerkstoff rasch abgekühlt wird. Dies führt zu einer martensitischen Gefügeausbildung und erhöhter Verschleißfestigkeit.
Lass dich nicht von dem ganzen technischen Geschwafel verunsichern. Beim Laserschweißen schmilzt du das Material lokal auf, und der Rest bleibt kalt. Dadurch kühlt die Schweißnaht extrem schnell ab, und es kann sich ein hartes, aber auch sprödes Gefüge bilden.
Das ist der Kernpunkt: Wenn das zu schnell geht, bekommst du Risse oder eine harte, aber unbrauchbare Naht. Du musst also die Energie und die Vorschubgeschwindigkeit so aufeinander abstimmen, dass die Abkühlung nicht zu rasant ist. Sonst hast du keine saubere Bindung, sondern nur eine harte Kruste.