Schweißnaht-Aufschmiedungsgrad
Der Schweißnaht-Aufschmiedungsgrad ist das Verhältnis des aufgeschmolzenen Grundwerkstoffs zum Gesamtvolumen der Schweißraupe. Er beeinflusst die chemische Zusammensetzung und die mechanischen Eigenschaften der Schweißnaht.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Der Aufschmiedungsgrad gibt an, wie viel des Grundmetalls in der Schweißnaht aufgeschmolzen ist. Eine hohe Aufschmiedung bedeutet, dass mehr Metall aufgeschmolzen ist und die Zusammensetzung des Schweißgutes dem Grundwerkstoff ähnelt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein zu geringer Aufschmiedungsgrad kann zu fehlenden Eigenschaften des Grundmetalls führen, was die Festigkeit und Zähigkeit der Schweißnaht beeinträchtigt. Ein zu hoher Aufschmiedungsgrad kann zu ungleichmäßigem Abkühlen und zu Porenbildung führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Für eine optimale Schweißnaht ist ein Aufschmiedungsgrad zwischen 60% und 80% empfehlenswert. Dies kann durch die Wahl der passenden Schweißart, des Füllgases und der Prozessparameter erreicht werden.