Schweißpulver für das Unterpulverschweißen
Schweißpulver bedeckt den Lichtbogen beim Unterpulverschweißen und regelt die Legierungszusammensetzung des Schweißgutes durch seine metallurgische Reaktivität. Es schützt auch das Schmelzbad vor Kontamination.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Das Schweißpulver wird in der Form von feinen Partikeln auf den Lichtbogen geworfen und bedeckt ihn vollständig. Diese Partikel reagieren mit dem Schmelzgut, beeinflussen seine Zusammensetzung und können chemische Reaktionen verursachen, die das Metallverhalten steuern.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Das richtige Schweißpulver ist entscheidend für eine homogene Legierung und eine gute Schweißnaht. Falsche Pulverarten können zu Kontaminationen führen, die das Metall verunreinigen und seine Eigenschaften beeinträchtigen. Darüber hinaus kann ein fehlender oder übermäßiger Pulverbedeckung die Durchlässigkeit des Lichtbogens beeinträchtigen und zu ungleichen Schweißvorgängen führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Wählen Sie das passende Schweißpulver basierend auf dem Metall, das geschweißt wird. Stellen Sie sicher, dass das Pulver fein und homogen ist. Verwenden Sie eine ausreichende Menge, um den Lichtbogen vollständig zu bedecken, aber vermeiden Sie Überdosierung, die zu Kontamination führen kann. Die Pulvermenge sollte in der Regel zwischen 0,5 und 1 g pro cm² des Schweißflächeninhalts liegen.