Schwingungsrisskorrosion
Schwingungsrisskorrosion entsteht durch Wechselwirkung von mechanischer Beanspruchung und korrosiver Umgebung. Die Schwingfestigkeit wird reduziert, was zu Rissen führt.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Mechanische Beanspruchungen wie Schwingungen oder Vibrationsbelastungen können mikroskopische Risse in Metallen vergrößern. In einer korrosiven Umgebung, wie z.B. Salzwasser oder Luft mit Feuchtigkeit, reagieren diese Risse chemisch und wachsen weiter. Dieser Prozess wird Schwingungsrisskorrosion genannt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Schwingungsrisskorrosion kann zu signifikanten Versagen von Bauteilen führen, insbesondere in Maschinen und Anlagen mit hohen Beanspruchungen. Risse können sich schnell ausbauen und die Lebensdauer des Materials erheblich verkürzen. Dies erhöht das Risiko von Ausfällen und kann zu schwerwiegenden Sicherheitsproblemen führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Schwingungsrisskorrosion zu vermeiden, ist es wichtig:
• Die korrosive Umgebung zu minimieren oder zu kontrollieren (z.B. durch Anwendung von Korrosionsbekämpfenden Verbindungen).
• Die mechanische Beanspruchung zu reduzieren oder zu optimieren (z.B. durch Anpassung der Schwingungscharakteristik).
• Bei der Auswahl des Materials die korrosionbeständige Eigenschaften in Betracht zu ziehen.
• Regelmäßige Inspektion und Wartung durchzuführen, um frühzeitige Risse zu erkennen und zu beheben.