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Segregationskoeffizient

Der Segregationskoeffizient zeigt, wie stark ein Element bei der Erstarrung zur Entmischung neigt. Er ist das Verhältnis der Konzentration in Feststoff zu Schmelze.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Der Segregationskoeffizient (Sk) beschreibt, wie stark ein Element während des Abkühlen zur Entmischung neigt. Er berechnet sich als das Verhältnis der Konzentration des Elements im Feststoff zum gleichen Element in der Schmelze bei thermodynamischen Gleichgewichtsbedingungen.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Ein hoher Segregationskoeffizient bedeutet, dass das Element stark zur Entmischung neigt. Dies kann zu ungleichmäßiger Verteilung des Elements in der Schweißnaht führen und zu Porenbildung oder Ungleichmäßigkeit im Gefüge führen. Bei hochentmischten Legierungen kann dies zu erhöhter Zähigkeit und verbesserten Eigenschaften führen, aber bei unvorteiliger Entmischung kann es zu Rissen und Verformungen führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um Segregation zu minimieren, achte auf eine gleichmäßige Abkühlung der Schweißnaht. Verwende passende Schutzgasgemische und vermeide schnelle Kühlungsschritte. Bei hochentmischten Legierungen kann die Kühlgeschwindigkeit erhöht werden, um die gewünschte Entmischung zu erreichen.

MetallurgieSchweißtechnik

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