← Glossar

Sekundäre Phasenumwandlung

Gefügeänderung im festen Zustand durch Temperaturwechsel oder Diffusion, bei der sich neue Phasen aus einer übersättigten Matrix ausscheiden. Sie steuert maßgeblich die mechanischen Eigenschaften.

Unter Sekundärer Phasenumwandlung versteht man die Gefügeänderung im bereits erstarrten Schweißgut oder in der Wärmeeinflusszone, wenn das Material beim Abkühlen oder durch eine spätere Wärmebehandlung eine neue Kristallstruktur bildet. Das kann je nach Werkstoff und Abkühlgeschwindigkeit gut sein – dann wird das Gefüge fester und zäher – oder schlecht, dann wird es hart und rissanfällig. Du musst also die Abkühlbedingungen im Blick haben und wissen, welcher Werkstoff was verträgt. Wenn du unsicher bist, wie sich dein Material beim Schweißen verhält, hilft nur ein Blick ins Datenblatt oder die Rücksprache mit dem, der die Schweißanweisung erstellt hat.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.