Silizium
Silizium bindet Sauerstoff ab und verhindert Poren in der Schmelzmetallurgie. Es erhöht die Festigkeit und Zunderbeständigkeit, aber zu hoher Gehalt kann zu Versprödung führen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Silizium reagiert im flüssigen Schmelzbad mit Sauerstoff und bildet Silicat. Dies verhindert die Bildung von Poren, da der Sauerstoff nicht mehr zur Reaktion mit dem Metall verfügbar ist.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein hoher Siliziumgehalt kann zu Versprödung führen, insbesondere wenn Kohlenstoff in der Schmelz vorhanden ist. Dies kann zu Heißrissen und vermindertem Spannungsübertragungsfähigkeit im Gefüge führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende Silizium in den Mengen, die vom Hersteller vorgeschrieben sind. Überwache den Sauerstoffgehalt und achte auf eine korrekte Abkühlung der Schweißnaht, um Porenbildung zu vermeiden.