Sondenhub
Der Abstand zwischen Prüfsonde und Oberfläche beeinflusst das elektrische Signal der Wirbelstromprüfung. Er muss kompensiert werden, um genaue Ergebnisse zu erzielen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Sondenhub ist der Abstand zwischen der Prüfsonde und der metallischen Oberfläche. Dieser Abstand beeinflusst das elektrische Feld, das von der Sonde erzeugt wird, und führt zu Verzerrungen im gemessenen Signal.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein ungenaue Sondenhub kann zu falschen Ergebnissen bei der Wirbelstromprüfung führen. Dies kann zu einer Über- oder Unterbewertung der Oberflächenfehler und somit zu Fehlern im Qualitätskontrolle-Prozess führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um den Sondenhub zu kompensieren, müssen die Kompensationsschaltungen korrekt eingestellt werden. Dies geschieht durch das Eingeben des tatsächlichen Abstandes zwischen Sonde und Oberfläche in den Prüfgerät. Die Empfehlung ist, immer einen festen Sondenhub von 1 bis 2 mm zu verwenden, um konsistente Ergebnisse zu erzielen.