Sondenimpedanzänderung
Sondenimpedanzänderung ist die Veränderung der elektrischen Widerstandseigenschaften eines Materials, die durch Fehlstellen oder Leitfähigkeitsschwankungen verursacht wird. Diese Änderung beeinflusst die Wirbelstrom-Prüfung und kann zu falschen Ergebnissen führen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Sondenimpedanzänderung tritt auf, wenn das Material in der Prüfspule nicht homogen ist oder Fehlstellen wie Poren, Schäden oder Verunreinigungen vorhanden sind. Diese führen zu einer unterschiedlichen Leitfähigkeit und somit zu einem anderen elektrischen Widerstand.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Bei der Schweißprüfung kann eine Sondenimpedanzänderung zu falsch positiven oder negativen Ergebnissen führen. Dies kann zu Sicherheitsrisiken im Bau und Maschinenbau führen, da potenzielle Defekte nicht erkannt werden oder gefälschte Prüfungen durchgeführt werden.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Sondenimpedanzänderungen zu minimieren, ist es wichtig, dass das Material homogen und frei von Fehlstellen ist. Bei der Durchführung der Wirbelstrom-Prüfung sollten die Widerstände regelmäßig überprüft werden. Wenn eine ungewöhnliche Sondenimpedanz festgestellt wird, sollte die Prüfung wiederholt oder das Material geprüft werden.