Speicherfolien-Radiografie
Speicherfolien-Radiografie ist ein digitales X-ray-Verfahren, das photostimulierbare Leuchtstofffolien verwendet, um Strahlungen zu speichern und mit einem Laser auszulesen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Speicherfolien-Radiografie nutzt Leuchtstofffolien, die bei X-ray-Einstrahlung anregt werden. Diese Anregung wird in der Folie gespeichert und kann später mit einem Laser ausgelesen werden, um ein digitales Bild zu erzeugen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Diese Technik ist besonders nützlich für die Prüfung von Schweißnahtqualität, da sie hohe Auflösung und geringe Strahlungsbelastung ermöglicht. Falsche Einstellungen des Lasers können jedoch zu ungenauen Bildern führen, was die Diagnose beeinträchtigt.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Speicherfolien-Radiografie korrekt durchzuführen, sollten folgende Schritte beachtet werden:
1. Bereiten Sie die Leuchtstofffolien vor und platzieren Sie sie an der zu prüfenden Stelle.
2. Exponieren Sie die Folien mit dem X-ray-Strahlungssystem gemäß den Herstellervorgaben.
3. Verwenden Sie einen Laser zur Auslese des gespeicherten Signals und erzeugen Sie das digitale Bild.
4. Überprüfen Sie das Bild auf Qualität und Korrektheit, und nehmen Sie gegebenenfalls weitere Maßnahmen.