Stauchdruck
Der hohe Druck, der am Ende des Reibschweißvorgangs aufgebracht wird, um die plastifizierten Zonen zusammenzupressen. Dadurch wird Verunreinigung ausgeschieden und eine feinkörnige, feste Verbindung erzeugt.
Der Stauchdruck presst die erwärmten und plastischen Enden der Werkstücke zusammen. Dabei werden Verunreinigungen und Oxide aus der Fügezone herausgequetscht, und es entsteht eine saubere, dichte Verbindung.
Zu wenig Druck hinterlässt Poren und Schlacke in der Naht – die Verbindung wird nicht dicht. Zu viel Druck quetscht zu viel Material raus und macht das Gefüge an der Naht hart und spröde.
Du musst den Druck so wählen, dass die Enden sauber stauchen, aber das Material nicht überbeansprucht wird. Fahr die Maschine ruhig an und beobachte den Stauchwulst – der sagt dir, ob der Druck passt.