← Glossar

Stauchdruckerzeugung

Stauchdruckerzeugung ist ein Prozess beim Reibschweißen, bei dem eine axiale Kraft am Ende der Reibphase auf die plastifizierten Fügeflächen ausgeübt wird. Dies führt zum Verschweißen und zur Festigung der Schweißnaht.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Während des Reibschweißens werden die Fügeflächen durch das Reiben zwischen den Werkstücken plastifiziert. Am Ende der Reibphase wird eine axiale Kraft auf diese plastifizierten Flächen ausgeübt, was zu einer zusätzlichen Verschweißen und Festigung führt.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Stauchdruckerzeugung verbessert die mechanische Festigkeit der Schweißnaht und verhindert Risse oder Verformungen. Wenn die Druckkraft zu hoch ist, kann das Material überzogen werden und es entsteht eine ungleichmäßige Verschweißen. Bei zu niedriger Druckkraft bleibt die Naht nicht ausreichend fest und könnte unter Belastung scheitern.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Die Druckkraft sollte so eingestellt werden, dass sie zwischen 100 und 200 N/mm² liegt. Die Zeit für die Stauchdruckerzeugung beträgt typischerweise 5 bis 10 Sekunden. Es ist wichtig, die Druckkraft kontinuierlich zu überwachen und bei Bedarf anzupassen, um eine optimale Verschweißen zu gewährleisten.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.