Streckgrenzen-Ermittlung
Die Streckgrenze ist der Punkt, bei dem ein Werkstoff vom elastischen in den plastischen Verformungsbereich übergeht. Sie gibt die maximale Spannung an, bis der Werkstoff permanent verformt wird.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Streckgrenze ist das Maximum der Spannung, bis ein Werkstoff ohne bleibende Formänderung verformt werden kann. Über dieser Grenze beginnt der Werkstoff zu plastifizieren und behält die Verformung nach dem Entlasten.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Wenn die Streckgrenze überschritten wird, entstehen permanente Verformungen im Werkstoff. Dies kann zu Rissen, Zerbrechen oder einer reduzierten Lebensdauer führen. Bei der Schweißnaht kann dies außerdem zu einer ungleichen Spannungsverteilung und damit zu weiteren mechanischen Problemen führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um die Streckgrenze zu bestimmen, wird ein Tug-of-War-Test durchgeführt. Die maximale Spannung, bis der Werkstoff plastifiziert, wird notiert. Bei Schweißen ist es wichtig, dass die Spannungen unterhalb dieser Grenze bleiben, um eine sichere und stabile Verbindung zu gewährleisten.