← Glossar

Streufeldmethode

Die Streufeldmethode ist eine Magnetpulverprüfungstechnik, bei der magnetische Partikel an Oberflächenfehlern gebunden werden. Dies ermöglicht die Detektion von Rissen und anderen Defekten.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Streufeldmethode nutzt das Phänomen, dass magnetische Partikel an Oberflächenfehlern wie Rissen oder Schäden gebunden werden. Diese Partikel sind durch ein magnetisches Feld in die Prüfzone gebracht und bleiben dort hängen, wenn sie auf einen Defekt treffen.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Diese Methode ist besonders wichtig für die Kontrolle von Schweißnahtfehlern. Risse oder unvollständige Verbindungen können magnetische Partikel anziehen und somit leicht erkennbar werden. Ein Missbrauch der Technik kann zu Fehlern führen, wenn das Magnetfeld nicht stark genug ist oder die Partikel nicht korrekt aufgetragen werden.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um die Streufeldmethode erfolgreich einzusetzen, sollte ein starker magnetischer Feldgenerator verwendet werden. Die Partikel sollten in einer Suspension gelöst sein und in eine Wassermischung mit einem Trägerstoff wie Silikonöl aufgetragen werden. Die Prüfzone muss sauber und trocken sein. Die Zeit der Auftragszeit beträgt typischerweise 1 bis 2 Minuten, danach wird die Oberfläche abgewaschen und die Partikel entfernt. Es ist wichtig, dass das Magnetfeld korrekt eingestellt ist, um alle möglichen Defekte zu erkennen.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.