← Glossar

Streulichtverfahren

Streulichtverfahren misst das rückgestreute Laserlicht auf der Oberfläche, um Rauheiten und feine Mikrorisse zu quantifizieren. Es bietet hohe Messgeschwindigkeiten.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Laserlicht wird auf die Oberfläche gerichtet, und das rückgestreute Licht wird gemessen. Die Intensität des zurückgestreuten Lichts variiert mit der Oberflächenstruktur: Rauheiten oder Mikrorisse reflektieren das Licht anders als glatte Flächen.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Das Streulichtverfahren erkennt feine Mikrorisse und Rauheiten, die durch Schweißprozesse entstehen können. Diese können zu weiteren Korrosionen oder mechanischen Versagen führen, wenn nicht korrigiert werden. Es ist besonders wichtig in der Qualitätssicherung von Schweißnahtsflächen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Verwende das Streulichtverfahren nach dem Herstellervorgaben. Stelle sicher, dass die Oberfläche sauber und frei von Verunreinigungen ist. Die Messung sollte in einem kalibrierten System durchgeführt werden, um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. Bei Erkennung von Rauheiten oder Mikrorissen sollten Maßnahmen wie Polieren oder Zusatzschweißen ergriffen werden.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.