Streulichtverfahren
Streulichtverfahren misst das rückgestreute Laserlicht auf der Oberfläche, um Rauheiten und feine Mikrorisse zu quantifizieren. Es bietet hohe Messgeschwindigkeiten.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Laserlicht wird auf die Oberfläche gerichtet, und das rückgestreute Licht wird gemessen. Die Intensität des zurückgestreuten Lichts variiert mit der Oberflächenstruktur: Rauheiten oder Mikrorisse reflektieren das Licht anders als glatte Flächen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Das Streulichtverfahren erkennt feine Mikrorisse und Rauheiten, die durch Schweißprozesse entstehen können. Diese können zu weiteren Korrosionen oder mechanischen Versagen führen, wenn nicht korrigiert werden. Es ist besonders wichtig in der Qualitätssicherung von Schweißnahtsflächen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende das Streulichtverfahren nach dem Herstellervorgaben. Stelle sicher, dass die Oberfläche sauber und frei von Verunreinigungen ist. Die Messung sollte in einem kalibrierten System durchgeführt werden, um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. Bei Erkennung von Rauheiten oder Mikrorissen sollten Maßnahmen wie Polieren oder Zusatzschweißen ergriffen werden.