Substitutions-Mischkristall
Substitutions-Mischkristalle entstehen, wenn Atome eines Legierungselements in das Kristallgitter des Grundmetalls eingesetzt werden. Die Gitterstruktur ändert sich entsprechend den Atomradien.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
In Substitutions-Mischkristallen werden Atome eines Legierungselements in die Kristallgitter des Grundmetalls eingesetzt. Dies führt zu einer Veränderung der Gitterstruktur, da die Atomradien unterschiedlich sind.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Substitutions-Mischkristalle können die mechanischen Eigenschaften eines Stahls beeinflussen. Eine ungleiche Atommischheit kann zu Verformungswechselwirkungen und möglichen Rissen führen, wenn das Material nicht korrekt geschmiedet wird.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Beim Schweißen von Stählen mit Substitutions-Mischkristallen ist es wichtig, die richtige Temperatur und Zeit für die Abkühlung zu gewährleisten. Eine zu schnelle Abkühlung kann glasharte Phasen verursachen, während eine zu langsame Abkühlung zu Vergröberung führen kann. Die spezifischen Werte variieren je nach Legierung und sollten aus den Materialdaten entnommen werden.