Superduplex-Ferritgehalt-Bestimmung
Die Bestimmung des Ferritgehalts in Superduplex-Stählen durch Magnetinduktion oder metallografische Analyse, um sicherzustellen, dass die Werkstoffeigenschaften normgerecht sind.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Superduplex-Stähle enthalten eine hohe Menge an Ferrit und Austenit. Der Ferriteinhalt beeinflusst die mechanischen Eigenschaften wie Härte, Dehnfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit. Magnetinduktion misst den prozentualen Anteil des ferromagnetischen Ferrits, während metallografische Auswertung das Gefüge direkt untersucht.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein zu hoher Ferriteinhalt kann zu erhöhter Härte und geringerer Dehnfähigkeit führen, was zu Rissen und Spannungsbildungen im Schweißbad führt. Ein zu niedriger Ferriteinhalt kann die Korrosionsbeständigkeit reduzieren. Die Bestimmung des Ferritgehalts ist daher entscheidend für eine optimale Schweißnaht.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwenden Sie Magnetinduktion oder metallografische Analyse, um den Ferriteinhalt zu messen. Die normgerechte Ferritquote beträgt in Superduplex-Stählen typischerweise zwischen 15% und 20%. Bei Abweichungen von dieser Norm überprüfen Sie die Schweißparameter wie Temperatur, Zeit und Spannung sowie das Schmelzbad.