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Superduplex-Sigma-Phasen-Vermeidung

Vermeidet das Auftreten spröder Sigma-Phasen in Superduplex-Stählen durch optimierte Abkühlung und Warmformgebung, um die Zähigkeit zu erhalten.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Sigma-Phasen sind spröde intermetallische Phasen, die sich bei ungleichen Abkühlungsbedingungen in Superduplex-Stählen bilden. Diese Phasen können durch eine zu schnelle oder zu unregelmäßige Abkühlung entstehen und führen zu Zähigkeitsverlusten.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Erschaffung von Sigma-Phasen kann zu einer erheblichen Reduzierung der Zähigkeit des Werkstoffs führen, was die mechanischen Eigenschaften stark beeinträchtigt. Dies erhöht das Risiko von Rissen und Brüchen im Schweißverband.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um Sigma-Phasen zu vermeiden, ist es entscheidend, eine kontrollierte Abkühlung und eine geeignete Warmformgebung zu gewährleisten. Dies kann durch die Verwendung von Schweißverfahren mit langsamem Abkühlen (z.B. Austenit-Schweißen) erreicht werden. Die maximale Wellenlänge der Warmformgebung sollte unter 10 mm gehalten werden, um eine gleichmäßige Abkühlung zu gewährleisten.

MetallurgieSchweißtechnik

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