Tauchanlöten
Tauchanlöten ist ein Verfahren, bei dem Bauteile in geschmolzenem Salz oder flüssigem Lot eingetaucht werden, um die Wärme schnell und gleichmäßig zu übertragen. Es wird häufig in der Elektronikfertigung eingesetzt.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Bauteile werden in einem geschmolzenen Lotbad eingetaucht, wodurch die Wärme schnell und gleichmäßig auf die Bauteile übertragen wird. Das Lot ist ein guter Wärmeträger und verhindert, dass sich Luftblasen zwischen den Bauteilen bilden.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Tauchanlöten hat den Vorteil einer schnellen Kühlung, was zu einem feinen Gefüge führt. Dies reduziert die Spannung und verhindert Risse oder Heißrissen. Allerdings kann ein zu schnelles Abkühlen zu glasharter Kupferlegierung führen, die nicht gut für mechanische Belastungen geeignet ist.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
• Verwende geschmolzenes Salz oder flüssiges Lot als Wärmeträger.
• Stelle sicher, dass das Lotbad stabil und gleichmäßig erwärmt ist.
• Tauche die Bauteile langsam und kontrolliert ein, um Luftblasen zu vermeiden.
• Kühle die Bauteile nach dem Anlöten in einem kalten Waschmittel, um eine saubere Oberfläche zu gewährleisten.