Thermisch induzierte Eigenspannungen dritter Art
Thermisch induzierte Eigenspannungen dritter Art entstehen durch atomare Verzerrungen in der Nähe von Gitterfehlern und Versetzungskernen. Sie beeinflussen das mikrostrukturale Energieniveau.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Thermisch induzierte Eigenspannungen dritter Art entstehen durch die atomare Verzerrung in der Nähe von Gitterfehlern und Versetzungskernen. Diese Verzerrungen führen zu mikroskopischen Spannungsfeldern, die das Energieniveau der Mikrostruktur beeinflussen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Diese Spannungen können zu submikroskopischen Rissen und Verformungen führen. Sie erhöhen die Anfälligkeit für Heißrisse und reduzieren die mechanische Zähigkeit der Schweißnaht. Falsche Abkühlungsverfahren oder unzureichende mechanische Behandlung können diese Spannungen verstärken.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um thermisch induzierte Eigenspannungen dritter Art zu minimieren, achte auf eine kontrollierte Abkühlung und eine ausreichende mechanische Behandlung nach dem Schweißen. Verwende bei der Abkühlung ein homogenes Kühlmedium und vermeide schnelle Kühlphasen. Bei der mechanischen Behandlung (z.B. Freisetzen) achte auf einen gleichmäßigen Druck und eine ausreichende Dauer, um die Spannungen zu lösen.