Thermografische Induktions-Rissprüfung
Kombination aus elektromagnetischer Induktion und Infrarot-Thermografie zur schnellen Detektion von Rissen durch lokale Joulesche Erwärmung an den Flanken. Der induzierte Stromfluss konzentriert sich an Rissspitzen und erzeugt messbare Temperaturgradienten.
Das ist die induktive Rissprüfung mit Wärmebildkamera. Du erzeugst mit einer Spule ein Magnetfeld im Bauteil, dadurch entstehen Wirbelströme. An Rissen oder Materialtrennungen stauen sich diese Ströme und das Material erwärmt sich dort lokal stärker. Die Wärmekamera zeigt dir diese heißen Stellen dann als Blitze oder Punkte an. Du musst den Erreger und die Kamera so ausrichten, dass du die Oberfläche gut im Blick hast und die Erwärmung gleichmäßig ist. Die Auswertung machst du direkt am Bildschirm, die heißen Stellen sind die Fehler.