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Thermografische Wirbelstrompruefung

Die Thermografische Wirbelstromprüfung führt hochfrequente Wirbelströme in das Werkstück ein und analysiert die daraus resultierende Wärmeverteilung mit einer Infrarotkamera. Lokale Temperatursteigerungen weisen auf Stoßstellen hin.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Hochfrequente Wirbelströme erzeugen durch ihre Wechselwirkung mit den Elektronen des Metalls einen elektrischen Widerstand. Dies führt zu Joule'scher Wärmeentwicklung, die lokalisiert auf Stoßstellen konzentriert ist.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Thermografische Wirbelstromprüfung kann Stoßstellen und Materialdefekte in der Werkstoffstruktur erkennen. Falsche Einstellungen oder fehlende Kalibrierung können jedoch zu falschen Ergebnissen führen, was zu ungenauen Schlüssen und möglichen Missverständnissen beim Qualitätskontrolle führt.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

1. Stellen Sie sicher, dass das Werkstück trocken ist und keine Oberflächenbeschaffenheiten vorliegen, die die Infrarotkamera beeinträchtigen könnten.

2. Verwenden Sie eine hochfrequente Wirbelstromquelle mit einem Frequenzbereich von mindestens 10 kHz.

3. Analysieren Sie die Infrarottbilder für lokale Temperatursteigerungen, die über dem normalen Hintergrund liegen.

4. Vergleichen Sie die Ergebnisse mit Referenzbildern oder Standardspezifikationen.

MetallurgieSchweißtechnik

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