← Glossar

Thermomechanische Simulationsmethode

Thermomechanische Simulationsmethode: Analytisches Verfahren zur Vorhersage von Gefügeveränderungen durch gekoppelte Temperatur- und Spannungsverläufe. Es hilft bei der Optimierung von Fertigungsprozessen.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Thermomechanische Simulationsmethode (TMS) nutzt numerische Modelle, um die Temperatur- und Spannungsverläufe während der Herstellung von Werkstoffen zu simulieren. Sie berücksichtigt sowohl thermische Prozesse wie Schmelzen, Abkühlen als auch mechanische Beanspruchungen wie Dehnung und Verformung.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die TMS ist entscheidend für die Vorhersage von Gefügeveränderungen in Schweißnahtsgebieten. Falsche Spannungs- oder Temperaturprofile können zu unerwünschten Phänomenen wie glasharter Martensit, Vergröberung des Korns oder Zähigkeitseinbruch führen. Diese Simulationen helfen bei der Optimierung von Schweißparametern und dem Minimieren solcher Risiken.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

In der Werkstatt werden TMS-Modelle verwendet, um optimale Schweißparameter zu bestimmen. Zum Beispiel:

• Temperaturprofile: Bestimme die korrekte Abkühlschrittweite und -geschwindigkeit, um das gewünschte Gefüge zu erreichen.

• Spannungsbereiche: Verhindere überkritische Spannungen durch geeignete Dehnung oder Verformungstechniken.

• Materialauswahl: Wähle Materialien mit passenden Eigenschaften für die spezifischen Schweißbedingungen.

Diese Simulationsmethoden reduzieren Fehler und Verbesserungen in der Produktqualität, indem sie vorab Risiken identifizieren und optimale Prozesse vorschlagen.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.