Titanhydrid-Bildung
Titanhydride entstehen durch Reaktion von Titan mit Wasserstoff in der Schweißnaht, was zu Verformungen und Zerstörung führt. Bei hoher Temperatur (über 600 °C) bildet sich ein hydridisches Titan-Gefüge, das die mechanische Festigkeit stark senkt.
Titan nimmt bei hoher Temperatur schnell Wasserstoff auf. Wenn der Wasserstoffgehalt zu hoch wird, bilden sich Titanhydride. Die sind hart und spröde, das Zeug bricht dir dann einfach weg. Das passiert vor allem, wenn du mit feuchten Zusatzwerkstoffen oder verschmutztem Schutzgas arbeitest.
Du musst also dafür sorgen, dass alles schön trocken und sauber ist. Das Schutzgas muss korrekt eingestellt sein und die Schweißzone gut abdecken, bis das Teil abgekühlt ist. Wenn du das beherzigst, hast du mit Titanhydriden keine Probleme.