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Ultraschall-Prüfung mit EMW-Wandlern

Ultraschall-Prüfung mit EMW-Wandlern erzeugt und detektiert Schallwellen direkt im Werkstoff durch elektromagnetische Wechselfelder, eliminierend so die Notwendigkeit von Kopplungsmedien.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Schallwellen werden in einem Metallwerkstoff durch elektromagnetische Wechselfelder (EMW) erzeugt und direkt detektiert. Dieser Prozess nutzt die Elektrizität, um Schallwellen zu erzeugen, ohne dass ein externes Kopplungsmedium wie Wasser oder Öl erforderlich ist.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die EMW-Ultraschallprüfung ermöglicht eine präzise Überwachung der Schweißnaht und die Erkennung von Fehlstellen wie Rissen oder Poren. Ohne Kopplungsmedium ist das Testen in trockenem Umfeld möglich, was besonders bei schwer zu erreichenden Flächen vorteilhaft ist. Ein falsches Einstellen der EMW-Parameter kann jedoch zu ungenauen Ergebnissen führen und die Prüfungsgenauigkeit beeinträchtigen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um eine erfolgreiche Ultraschall-Prüfung mit EMW-Wandlern durchzuführen, müssen folgende Schritte beachtet werden:

1. Parameter einstellen: Die Frequenz und Amplitude der EMW-Wechselfelder müssen genau eingestellt sein, um die gewünschte Schallwellenfrequenz zu erzeugen.

2. Testumgebung: Stellen Sie sicher, dass das Werkstück trocken ist und keine Oberflächenbelastungen vorliegen, da diese die Detektion beeinflussen können.

3. Durchführung der Prüfung: Bewegen Sie den EMW-Wandler über die Schweißnaht und sammeln Sie die Daten zur Schallwellenamplitude und -phasing.

4. Auswertung: Analysieren Sie die erfassten Daten auf Anomalien wie Risse oder Poren und vergleichen Sie sie mit den akzeptablen Standards.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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