Ultraschall-Schrägflanken-Prüfung
Ultraschall-Schrägflanken-Prüfung verwendet Transversalwellen unter einem Winkel, um Schweißnähte und schwer zugängliche Bereiche auf Volumenfehler zu prüfen. Es erfasst auch nicht senkrecht zur Oberfläche stehende Risse.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Ultraschall-Schrägflanken-Prüfung nutzt Transversalwellen, die unter einem festgelegten Winkel an der Oberfläche eines Werkstücks eingeschallt werden. Diese Wellen reflektieren sich an den Flanken und inneren Strukturen des Materials. Die Detektoren erfassen die zurückkehrende Ultraschallwelle und erzeugen ein Bild, das die Lage und Größe von Fehlern oder Rissen zeigt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Diese Prüfung ist besonders wichtig für Schweißnähte und Bereiche mit komplexer Geometrie, wo andere Prüfmethoden nicht ausreichend sind. Sie erfasst auch Risse, die nicht senkrecht zur Oberfläche stehen, was eine vollständige Fehlererkennung gewährleistet. Ein fehlerhafter Winkel oder eine unzureichende Energie der Ultraschallwelle kann zu ungenauen Ergebnissen führen und potenzielle Fehlern übersehen lassen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Für die Ultraschall-Schrägflanken-Prüfung ist ein spezielles Ultraschallgerät erforderlich, das Transversalwellen emittieren und reflektierte Wellen detektieren kann. Der Winkel der Eingangswelle sollte je nach Material und Prüfobjekt festgelegt werden (üblicherweise zwischen 15° und 45°). Die Ultraschallwelle muss mit ausreichender Energie eingeschallt werden, um die gesamte Schweißnaht zu prüfen. Die Ergebnisse sollten sorgfältig interpretiert werden, um sicherzustellen, dass keine Fehlern übersehen wurden.