← Glossar

Ultraschall-Wellenmoden-Konvertierung

Die Umwandlung von Longitudinalwellen in Transversalwellen beim schrägen Auftreffen auf eine Grenzfläche unter Nutzung des Snelliusschen Gesetzes. Dies dient dem Nachweis spezifischer fehlorientierter Reflektoren.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Ultraschallwellen können in verschiedenen Moden (Longitudinal- und Transversalwellen) existieren. Beim schrägen Auftreffen auf eine Grenzfläche zwischen zwei Medien kann die Wellenmodus-Konvertierung auftreten, wenn das Snelliussche Gesetz erfüllt ist. Dies bedeutet, dass die Wellen von einer Modusart in die andere umgewandelt werden.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Diese Konvertierung wird in der Werkstatt verwendet, um spezifische fehlorientierte Reflektoren zu detektieren. Fehlende oder falsche Detektion kann zu ungenauen Werten und möglichen Defekten führen, die nicht erkannt werden. Dies kann Risiken im Zusammenhang mit der Sicherheit und der Funktionalität des Schweißverbindens verursachen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um Ultraschall-Wellenmoden-Konvertierung zu nutzen, muss das Schweißgerät so eingestellt werden, dass es Longitudinalwellen erzeugt. Anschließend wird der Strahl schräg auf die zu untersuchende Oberfläche gestrahlt. Die Konvertierung in Transversalwellen kann durch spezielle Ultraschallproben oder Materialien erreicht werden. Es ist wichtig, die Schrägungswinkel und die Frequenz des Ultraschallspektrums genau zu kontrollieren, um eine genaue Detektion sicherzustellen.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.