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Vakuumhärten

Ein Wärmebehandlungsverfahren in technischem Vakuum, das eine oxidation- und decarburisierungsfreie Erwärmung und anschließende Gasabschreckung von hochlegierten Werkstoffen ermöglicht.

Vakuumhärten machst du, wenn du eine saubere, zunderfreie Oberfläche brauchst. Im Vakuum ist kein Sauerstoff, also kann das Werkstück weder oxidieren noch entkohlen. Das Bauteil wird im Vakuumofen erhitzt, abgeschreckt und meistens auch gleich angelassen.

Das Verfahren ist ideal für hochlegierte Stähle und Werkzeuge, die nach dem Härten nicht mehr nachbearbeitet werden sollen. Die Teile kommen fast blank aus dem Ofen, Verzug ist gering. Wenn du aber Luft an das heiße Teil lässt, hast du sofort Zunder und die Oberfläche wird weich oder rissig.

Pass also auf, dass der Ofen wirklich dicht ist und das Vakuum stimmt. Die richtige Härtetemperatur und die Abkühlstrategie richten sich nach dem Werkstoff – da musst du im Datenblatt nachschauen, nicht raten.

MetallurgieSchweißtechnik

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