← Glossar

Verformungsinduzierte Ausscheidung

Verformungsinduzierte Ausscheidung: Während der mechanischen Bearbeitung entstehen fein verteilte Ausscheidungen an Versetzungen und Korngrenzen, was die Festigkeit erhöht.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Während des Dehnens oder Verformens von Metallen können lokale Spannungen auftreten, die zu lokalen Ausscheidungsvorgängen führen. Diese Vorgänge sind besonders an Versetzungen und Korngrenzen stärker ausgeprägt.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Verformungsinduzierte Ausscheidung kann die Festigkeit des Materials erhöhen, indem sie feinere Strukturen erzeugt. Allerdings kann sie auch zu Rissen und Körnungsaufkommen führen, wenn das Material überbeansprucht wird oder bei unzureichender Abkühlung.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um die positiven Effekte der Verformungsinduzierten Ausscheidung auszunutzen und Risiken zu minimieren, ist es wichtig:

• Die Materialversorgung zu kontrollieren (z.B. Temperatur, Druck).

• Eine sorgfältige Abkühlung nach dem Dehnen oder Verformen sicherzustellen.

• Bei schwer zu formenden Werkstoffen eine langsame und kontinuierliche Dehnung durchzuführen.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.