Verschleißschutz
Verschleißschutz verlängert die Lebensdauer von Bauteilen durch harte Beschichtungen oder Auftragungen, die Abrieb, Erosion und Schlag standhalten.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Verschleißschutz beruht auf einer harten, widerstandsfähigen Oberflächenschicht auf einem zähen Grundkörper. Die Schicht kann durch Auftragschweißen, Plasmaspritzen oder thermisches Spritzen aufgebracht werden. Harte Karbide in der Schicht nehmen den Abrieb auf, während der Grundwerkstoff die Schläge abfängt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Beim Auftragschweißen von Verschleißschichten entstehen hohe Härtegradienten zwischen Schicht und Grundwerkstoff. Ohne Vorwärmen und richtige Zwischentemperatur drohen Risse und Abplatzungen. Die Schichtdicke und der Auftragswerkstoff müssen zur Beanspruchung passen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Den Auftragswerkstoff nach Belastung wählen – Abrieb, Schlag oder Hitze – und die Vorwärm- und Abkühlbedingungen des Herstellers einhalten. Nach dem Schweißen auf Risse prüfen.