Virtuelle Inbetriebnahme
Die Simulation von Schweißprozessen auf einem digitalen Modell, um Fehler vor dem tatsächlichen Aufbau zu erkennen und die Ramp-up-Phase zu verkürzen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Virtuelle Inbetriebnahme simuliert den Schweißprozess auf einem digitalen Modell, indem sie die physikalischen Vorgänge wie das Heizen, Abkühlen und Verformen des Materials nachahmt. Dies ermöglicht es, die Auswirkungen von verschiedenen Parametern wie Spannung, Temperatur und Bewegungsgeschwindigkeit zu analysieren.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Simulation hilft dabei, potenzielle Probleme wie Porenbildung, Heißrissen oder Ungleichmäßige Verformungen vor dem tatsächlichen Schweißen zu erkennen. Dies reduziert Planungsfehler und minimiert die Anzahl von Nacharbeiten im physischen Aufbau.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um eine erfolgreiche Virtuelle Inbetriebnahme durchzuführen, müssen folgende Schritte unternommen werden:
1. Erstellen eines genauen digitalen Modells des Bauteils und der Schweißsequenz.
2. Eingeben aller relevanten Materialdaten und Prozessparameter wie Spannung, Temperatur und Bewegungsgeschwindigkeit.
3. Ausführen der Simulation und Analyse der Ergebnisse auf Porenbildung, Verformungen und Härteverteilung.
4. Anpassen der Schweißsequenz basierend auf den Simulationsergebnissen und erneute Durchführung der Simulation, falls erforderlich.