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Wärmeführung

Wärmeführung beschreibt das Verhalten von Wärme während des Schweißprozesses. Sie beeinflusst die Temperaturverteilung und verhindert Heißrisse und Aufhärtungen.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Wärmeführung ist der Prozess, bei dem Wärme von einem Bereich zu einem anderen übertragen wird. In der Schweißung erfolgt dies durch Strahlung, Konvektion und Wärmetransport durch Metalle. Die Temperaturverteilung beeinflusst das Gefüge des Materials und die mechanischen Eigenschaften der Schweißnaht.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Eine ungleiche Wärmeführung kann zu Heißrissen und Aufhärtungen führen. Bei zu schneller Wärmeübertragung entsteht glasharter Martensit, der anfällig für Risse ist. Bei zu langsamer Wärmeübertragung vergröbert sich das Korn und die Zähigkeit des Stahls sinkt.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um eine optimale Wärmeführung sicherzustellen, kontrollieren Sie die Zwischenlagentemperatur und die Schweißgeschwindigkeiten. Verwenden Sie passende Drosseln und Kühlungssysteme. Bei schweren Stählen oder bei hohen Spannungen achten Sie auf eine gleichmäßige Wärmeübertragung. Eine Zeitspanne von t8/5 zwischen 10 und 20 Sekunden ist oft geeignet, um eine ausreichende Kühlung zu gewährleisten.

MetallurgieSchweißtechnik

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