Wassergasreaktion im Lichtbogen
Wassergasreaktion im Lichtbogen: Bei feuchtigem Schutzgas bildet sich Wasserstoff aus Wasserdampf und Kohlenmonoxid, was den Wasserstoffgehalt erhöht. Unzureichende Gasreinheit führt zu Porenbildung.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Im Lichtbogenschweißen reagiert feuchter Schutzgas mit Kohlenmonoxid und bildet Wasserstoff (H₂). Dieser Prozess ist besonders aktiv bei hohen Temperaturen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein zu hoher Wasserstoffgehalt kann zu Porenbildung in der Schweißnaht führen. Diese Poren können die Festigkeit und die mechanischen Eigenschaften des Materials beeinträchtigen, was zu Rissen und Versagen führen kann.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Wasserstoffreaktionen vorzubeugen, sollte der Schutzgas immer trocken sein. Eine Wasserdampfgehalt von maximal 50 ppm ist empfehlenswert. Bei Verdachts auf feuchten Schutzgas sollte die Gasreinheit überprüft und ggf. das Gas ausgetauscht werden.