Wasserstoffkrankheit
Wasserstoffkrankheit ist eine Schädigung von sauerstoffhaltigem Kupfer durch Kontakt mit Wasserstoff und Dampf unter Hitze, was zu inneren Rissen und Versagen führt.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Wasserstoff reagiert chemisch mit sauerstoffhaltigem Kupfer (Cu) und bildet Dampfblasen. Diese Blasen wachsen, wenn das Material unter Hitze belastet wird, was zu inneren Rissen führt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Wasserstoffkrankheit kann zu schwerwiegenden Versagen von Kupferbauteilen und Schweißnahtsversagen führen. Es entstehen innere Risse, die nicht sichtbar sind und das Material stark beeinträchtigen können.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende bei der Bearbeitung von sauerstoffhaltigem Kupfer unter Hitze eine troffene Umgebung. Vermeide Kontakt mit Wasserstoff und Dampf. Bei Schweißen ist eine sorgfältige Abkühlung erforderlich, um die Bildung von Dampfblasen zu verhindern.