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Wasserstoffriss

Ein Wasserstoffriss ist ein Kaltriss, das durch diffusionsfähigen Wasserstoff unter Zugspannungen entsteht. Er tritt oft erst Stunden oder Tage nach dem Schweißen auf.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Wasserstoffrisse entstehen durch die Diffusion von Wasserstoff in das Metall und seine Spaltierung unter Zugspannungen. Dieser Prozess kann langsam sein, sodass Risse erst später auftreten.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Wasserstoffrisse können zu starken Kaltrissen führen, die das Material schädigen und seine mechanischen Eigenschaften beeinträchtigen. Sie tragen dazu bei, dass Risse erst später auftreten, was die Prüfung und Beurteilung erschweren kann.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um Wasserstoffrisse zu vermeiden, sollte das Metall vor dem Schweißen gut ausgewaschen werden. Nach dem Schweißen ist eine sorgfältige Abkühlung erforderlich, um Zugspannungen zu minimieren. Bei speziellen Materialien kann auch die Anwendung von Dehydrogenierungsverfahren empfohlen sein.

MetallurgieSchweißtechnik

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