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Wasserstoffversprödung von Titan

Die schädigende Diffusion von Wasserstoffatomen in das Titangitter mit anschließender Hydridbildung, die zu plötzlichem, sprödem Versagen führt.

Genau, Wasserstoff ist der Klassiker bei Titan. Der diffundiert in die Wärmeeinflusszone und bildet dort harte, spröde Hydride. Das wird glasig und bricht dir später unter Last weg, oft erst nach Stunden oder Tagen.

Deshalb: Flut die Schweißzone und das abkühlende Material solange mit Schutzgas, bis es richtig kalt ist. Alles, was mit dem heißen Bereich in Kontakt kommt, muss absolut fett- und feuchtigkeitsfrei sein – auch der Draht. Wenn du da schluderst, bekommst du feine Risse, die du erst siehst, wenn's zu spät ist.

MetallurgieSchweißtechnik

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