← Glossar

Weichlot-Liquidustemperatur

Die Weichlot-Liquidustemperatur ist der Punkt, ab dem das Metall vollständig flüssig wird und keine feste Phase mehr existiert. Sie definiert die obere Grenze des Schmelzintervalls.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Weichlot-Liquidustemperatur ist der Punkt, bei dem das Metall vollständig flüssig wird und keine feste Phase mehr existiert. Dieser Prozess beinhaltet die Umwandlung des Kristalls in freie Atome, die sich frei bewegen können.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Weichlot-Liquidustemperatur ist entscheidend für die Auswahl der Schweißart und -parameter. Bei zu hohen Temperaturen kann das Metall überflüssig werden, was zu Verlusten an Stärke und Zähigkeit führen kann. Darüber hinaus kann es zu Porenbildung kommen, wenn das Metall nicht schnell genug abkühlt.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um die Weichlot-Liquidustemperatur korrekt einzuhalten, müssen die Schweißparameter wie Temperatur und Zeit genau gesteuert werden. Bei Stählen mit hohem Kohlenstoffgehalt ist es besonders wichtig, die maximale Temperatur nicht zu überschreiten, um glasharte Phasen zu vermeiden. Die Abkühlung sollte kontrolliert erfolgen, um Porenbildung zu minimieren.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.