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Weichlot-Scherfestigkeitskennwert

Der Weichlot-Scherfestigkeitskennwert gibt an, wie stark eine Weichlötverbindung bei Raumtemperatur gegen Scherkräfte resistent ist. Er hängt von der Zusammensetzung des Lotes und der Spaltbreite ab.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Der Weichlot-Scherfestigkeitskennwert (SFKW) beschreibt die mechanische Widerstandsfähigkeit einer Weichlötverbindung gegen Scherkräfte bei Raumtemperatur. Er wird durch die Zusammensetzung des Lotes und die Spaltbreite bestimmt.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Ein niedriger SFKW kann zu Scherbrüchen oder Verformungen der Weichlötverbindung führen. Dies kann insbesondere dann geschehen, wenn die Lotelemente unterschiedliche Materialien sind oder die Spaltbreite zu groß ist. Ein hoher SFKW hingegen gewährleistet eine robustere und sicherere Verbindung.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um einen hohen SFKW zu erreichen, achte auf folgende Punkte:

• Lotelemente aus gleichen Materialien verwenden: Dies minimiert Spannungen und verhindert Scherbrüche.

• Spaltbreite kontrollieren: Eine zu große Spaltbreite kann den SFKW senken. Die optimale Spaltbreite hängt von der verwendeten Lotelementlegierung ab, aber im Allgemeinen sollte sie zwischen 0,2 und 0,5 mm liegen.

• Zusammensetzung des Lotes prüfen: Verwende Lotzusätze mit hoher Scherfestigkeit, wie z.B. Silizium oder Titan. Diese Zusätze verbessern die mechanische Widerstandsfähigkeit der Weichlötverbindung.

MetallurgieSchweißtechnik

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